Servus!

Ich bin Dominik Fuchs. Ich bin Wissenschaftler, Therapeut und Autor dieses Blogs.

Ich möchte dir kurz zeigen, worum es hier eigentlich geht.

(to) boost (Verb, engl.) – verstärken, hochschieben, ankurbeln

 

Baseline (Subst., engl.) – Grundlinie, Ausgangswert

Baseline

In der Wissenschaft wird oft von einer Baseline gesprochen, um ein Ausgangsniveau zu beschreiben. Es kann psychisch oder körperlich sein und dient als Richtlinie, um zu überprüfen, ob nach bestimmten Interventionen jener Ausgangswert verbessert werden konnte.

In der Glücksforschung gibt es zudem die Theorie, dass wir alle eine Baseline des subjektiven Wohlbefindens haben, zu der man nach positiven oder negativen Erfahrungen immer wieder zurückkommt. Baseline ist das was langfristig bleibt.

Boost

Boosts sind in der Psychologie Interventionen, die bestimmte Kompetenzen fördern oder vermitteln und Menschen unterstützen, ihre Entscheidungsfreiheit auszuüben.

Beispiele für "Booster" aus einem wissenschaftlichen Artikel:

  • Dankbarkeit: Wertschätzung der Vergangenheit,

  • Das Genießen des Augenblicks: Wohltuende Erfahrung der Gegenwart,

  • Die Priorisierung der Positivität: Optimistischer Fokus auf die Zukunft.

Wir boosten alle möglichen Dinge – Finanzen, Muskeln, Produktivität.

Oft vernachlässigen wir dabei aber die eine Sache, die entscheidet, wie wir uns 90% der Zeit fühlen und wie hoch wir gehen können – unsere Grundlinie, unser Basislager.

 

Du merkst: Es ist eine Verschiebung des Fokus. Eine neue, höhere, breitere Perspektive.

Forschungen zeigen: Hohes subjektives Wohlbefinden (im Sinne der Baseline) führt nicht nur zu einer höheren Wahrscheinlichkeit auf langfristig umzuschalten, sondern auch zu

  • besserer Gesundheit,

  • einer höheren Lebenserwartung,

  • besseren sozialen Beziehungen

  • und zu mehr Produktivität in der Arbeit.

Was heißt das für dich und mich?

Baseline ist für mich das chronische Glückslevel. Baseline ist das Grundniveau, von dem die Hochs und Tiefs ausgehen.

Und in diesem Blog will ich erreichen, dass wir zusammen unseren Ausgangspunkt nach oben verschieben.

Konkrete Beispiele:

  • Tieferer Sinn statt kurze Glücksmomente

  • Systemisches Denken statt getrenntes Silo-Denken

  • Dynamisches Selbstbild statt starres Selbstbild

  • Balance statt Einseitigkeit

  • Innerer Abstand statt mentaler Verstrickung

  • Größere, langfristige Belohnungen statt kurzfristiger, kleinerer Belohnungen

  • Kühl und extensiv statt heiß und explosiv

  • Innere Belohnung statt Instant Belohnung

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Deine persönliche Bundestagswahl

Entscheidungen sind wie Stimmzettel und du kannst dabei immer wählen, ob du dir lediglich den Moment vereinfachen willst, oder für die Zukunft stimmst. Ob du deinem morgigen Selbst Energie wegnimmst (sozusagen als Kredit, z.B. durch Alkohol), oder gibst (als Investition, z.B. Joggen). 

Jedes Mal, wenn wir beispielsweise Geld ausgeben, zeigen wir dadurch, was wir wertschätzen. Es ist ein Stimmzettel für die Richtung deiner Zukunft:

  • Boost oder Ballast?

  • Baseline oder „Bad Time“?

 

Investiere in das was bleibt. In das was dich immer und überall begleitet für den Rest deines Lebens.

In dich selbst, dein Selbstbild, deine Gedankenmuster, Gewohnheiten, Beziehungen, Gefühle – alles das ist die Baseline.

Der Blog

Die meisten Konzepte, über die ich schreibe, sind nicht meine eigenen. Ich sammle und kuratiere das Beste von dem, was andere Leute bereits herausgefunden haben. Ich synthetisiere, aktualisiere, kombiniere – und füge meine Lebenserfahrungen hinzu.

Es geht mir um Qualität statt Quantität:

  • Wissenschaftlich fundiert

  • Mit alten Weisheiten garniert

  • Praktisch orientiert

  • Unterhaltsam serviert

Ich suche nach Erkenntnissen und Zusammenhängen aus den Bereichen Psychologie, Biologie, Wirtschaft, Geschichte, Mathematik, Physik, Philosophie und Spiritualität.​

Über Dominik Fuchs

Was mich zum Experten in der Thematik macht

Bis vor etwa zehn Jahren war ich ausgewiesener Experte darin, wie man nicht langfristig lebt. Stets nur für den Moment und die kurzzeitige Befriedigung.

„Nur noch ein Mal“ war bei mir Dauerzustand. Ich wollte die kurzfristige Dauerlösung. Aber man kann die Rechnungen nur stunden oder hinauszögern – im Bild des Alkohols: konservieren.

Was mich zum Tiefpunkt geführt hat war ein fast ausschließlicher Kurzzeit-Fokus:

  • Feiern oder Lernen? Hab mich konsequent für Feiern entschieden; mit Mitte 20 hatte ich weder eine Ausbildung noch eine Ahnung was ich machen will.

  • Schlechte Gewohnheiten. Mein Spitzname im Studentenwohnheim war Phantom-Dominik, weil ich schlafen ging, wenn die anderen aufwachten.

  • Ich suchte mein Glück im Pokern und Börsenhandel.

  • Ich wollte keine festen Beziehungen und Bindungen.

  • Ich war, um es vorsichtig zu sagen, „suchtaffin“.

  • Bei Büchern habe nur das Theoretische gelesen, nie die Übungen gemacht.

Das Ergebnis? Mit Mitte 20 war ich pleite, übergewichtig und planlos. Ich habe innerhalb eines Jahres meinen Job, meine Freundin, meinen Führerschein, meine Wohnung und mein Geld verloren.

Je größer die Kluft zwischen meinen Absichten und meinem Verhalten wurde, desto größer mein Gefühl der Schuld und Frustration. Wir alle kennen das in abgeschwächter Form. Ich habe es zur Spitze getrieben.

Neuwahlen

Als alles weg war, ​vom Leben geläutert, habe ich akzeptiert und aufgehört zu rennen.

Wer immer das Gleiche tut und andere Resultate erwartet ist frei nach Einstein wahnsinnig. Ich musste etwas ändern. Zeit für Neuwahlen.

Auch hier hatte ich die Tendenz zum Extremen. Ich habe erfolgreiche Menschen beobachtet, befragt. Sehr viel selbst ausprobiert, gemessen und dokumentiert.

Zunehmend mit wissenschaftlicher Gründlichkeit: Meine persönliche Fallstudie mit einer Stichprobengröße von eins.

Wenn die Messungen langfristig keine Wirkung zeigten, versuchte ich eine neue Richtung (im Tun oder Denken, beides geht). Alles Unnütze wurde verworfen.

Jede Optimierung für sich gab ein kleines Feedback, und nach einer Weile konnte ich über viele Ereignisse hinweg mitteln und beobachten, wo bleibende Muster auftauchten.

Es ging darum herauszufinden, welcher der widersprüchlichen Ratschläge, die da draußen herumfliegen, mit meinen persönlichen Daten übereinstimmte.

Was ich den hunderten Bücher, Biographien, Artikeln und Strategien immer wieder fand, waren ein paar wenige, grundlegende Gedankenmuster, mächtige mentale Modelle, zeitlose Prinzipien.

Wie üblich stellte sich heraus, dass der lehrreichste Teil des Experiments eher simpel und nicht auf der Ebene des Klein-klein war.

Dasjenige, das meines Erachtens die Basis nachhaltigen Erfolges in allen Lebensbereichen darstellt, ist ein langfristiger Fokus im Denken und Handeln. Die Investition in das bleibende subjektive Grundlevel des Wohlbefindens, statt in Dopamin-Strohfeuer. 

Eines der wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, ist, dass kurzfristige Intensitätsschübe nicht zu Gesundheit, Beziehungen, Geld, innerem Frieden oder Irgendwas führen. Langfristige Konsistenz tut es.

Mittlerweile bin ich Wissenschaftler, Autor von Artikeln und Buchkapiteln, Doktorand, und Therapeut. Ich halte Vorträge und leite Teams. Ich habe familiären, finanziellen und beruflichen Erfolg.

 

Ich bin innerlich im Frieden, unabhängig von äußeren Faktoren.

Nicht weil ich besonderes Talent habe, sondern weil ich die Prinzipien, von denen ich schreibe, nun voll ausschöpfe. Und wenn ich das kann, dann kann es jeder.

Das Beste von dem was ich gelernt, erforscht und erprobt habe wird wöchentlich den Blog und die Newsletter füllen.

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Was ich weiß - und was nicht

Das Leben bleibt ein Zickzack, aber so wie ein Flugzeug nie auf dem perfekten Kurs ist, sondern ständig kleine Korrekturen vornimmt, kann auch dir der Fokus auf das Fortwährende die Richtung weisen und dich an deine Ziele bringen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Ansatz scheint zunächst sehr im Gegensatz zur Schnelllebigkeit unserer ADHS-Gesellschaft und der Mikrowellen-Mentalität zu sein. Verschachtel Dich nicht in einer engen Version des Glücks. 

Es mag unpopulär sein, aber ich habe auf die harte Tour gelernt: der Unterschied zwischen steckenbleiben und steigern ist immer ein langfristiger Fokus.

Auf lange Sicht

Für jede 0,1%, die Du in etwas besser wirst, überspringst Du Millionen von Menschen.

Auf lange Sicht entstehen länger anhaltende Dinge und Freuden. Und es spart Kraft und Zeit.

Willenskraft ist gut für kurzfristige Ziele (Stunden, Tage, Wochen). Wenn die Willenskraft erschöpft wird (und das wird sie), fällt man zurück auf das Level der Gewohnheiten, des Systems: der Baseline. Nachhaltiger ist es, eine langfristige WarumKraft zu kultivieren.

Komm mit auf diese unendliche Entdeckungsreise. Perfektion ist eine Illusion. Du kannst nicht alles auf einmal ändern.

 

Bleib geduldig im Prozess, konsistente positive Änderungen vorzunehmen, und im Laufe der Zeit summieren sich diese kleinen Schritte zu etwas Bedeutendem – Boost Your Baseline.

Und jetzt?

Du kannst bei deiner kostenlosen Anleitung, dem Blog oder meinen wissenschaftlichen Artikeln weiterlesen.

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